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Actualités von der französischen Leinwand.


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Depardieu gibt sich die Kugel.

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KMB Extra:

Interessiert uns wo er seine Steuern zahlt, wieviel er tatsächlich wiegt oder wieviel Wein er im Keller hat? Nein! Wir wollen Gérard Depardieu wieder auf der Leinwand sehen! Und das klappt dann auch: Am 3. Juli kommt „Eine ganz ruhige Kugel“ bei uns ins Kino. Es ist die Geschichte von Momo (Atmen Kelif), dem Sohn algerischer Einwanderer und seinem Freund und Boule-Mentor Jacky (Depardieu), die bei einem Wettbewerb um die berühmte Kugel das Preisgeld von 500.000 Euro einheimsen wollen. Die beiden trainieren wie verrückt, Momo schafft es tatsächlich ins französische Team, doch dann macht der Sponsor den beiden einen Strich durch die Rechnung. Aber wirklich? Depardieu und ein Charakter, der „aufgibt“? Den Rest kann man sich denken. „Eine ganz ruhige Kugel“ könnte mal wieder ein schöner Kino-Erfolg für den bärigen Franzosen werden. Wir drücken auf jeden Fall die Kugel…äh na ja – Ihr wisst schon…

KUD für KMB: Die Kugel kugelt mitunter zum Kugeln.

Mehr Infos hier:

http://www.eine-ganz-ruhige-kugel.de/trailer.html

(Foto: „Momo“ und „Jacky“ in „Eine ganz ruhige Kugel“ – Copyright Universum Film)

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München ist Frankreich.

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KMB Extra:

Als Freund des französischen Kinos darf man während des Filmfests München eigentlich gar nicht mehr nach Hause gehen – bei diesem Angebot. Vom 27. Juni bis zum 5. Juli ist das wieder genauso der Fall. Vom neuen Streifen mit dem Traum der Teenietage, Sophie Marceau („Ein Augenblick Liebe“), über französisches Independentkino („Les Terrasses“) bis zu der unvermeidlichen, aber meist sehenswerten Marion Cotillard („Zwei Tage, eine Nacht“ von den Dardenne-Brüdern) ist wirklich viel Schönes zu sehen, von dem was das Hexagon auf die Leinwand bringt und sonst bei uns untergehen würde.

KUD für KMB: Wenn nicht Paris, dann München – jetzt!

Mehr Infos hier:

http://www.filmfest-muenchen.de/media/656700/flyer_cinemafrancais.pdf

 

 

 

 

 

(Foto: Plakat 2014 – Copyright Filmfest München)


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Plötzlich hetero!?

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L’écran actuel:

„Maman und ich”

Guillaume ist anders, anders als seine Brüder zum Beispiel: Er mag keinen Sport, bewegt sich etwas affektiert und spielt nachts im Bett „Sissi und ihre Mutter“. Damit hätte er auch gar kein Problem, wenn ihn das nicht alles immer weiter von seinem Vater entfernen würde, der mit seinem ganz speziellen Offspring so gar nicht klar kommt. Aber Guillaume verehrt nun mal alles Weibliche, und vor allem seine Mutter, deren nicht erfüllter Wunsch nach einem Töchterchen anstatt seiner er wohl unbewusst doch noch irgendwie befriedigen möchte. Doch für diese Erkenntnis muss er einen langen Weg zurücklegen. Ist er nur anders? Einfach schwul? Oder was auch immer? Und dieser Weg war genau der des französischen Schauspielers Guillaume Gallienne, der in „Maman und ich“ seine Beziehung zu seiner Mutter aufarbeitet. Das ist aber mitnichten eine depressiv-dunkle Reise ins Innnere von Mutter-Kind-Beziehungen, sondern eine erfrischend-abgedrehte Nabelschau im besten Sinn. Monsieur Gallienne gehört hierzulande ganz im Gegensatz zu Frankreich nicht zu den bekannteren Figuren auf der Bühne und am Set, und darum braucht es vielleicht ein bisschen um sich in das Augenzwinkern des Films einzufinden – aber dann..!

KUD für KMB: Den Platz im Leben zu finden kann so erstaunlich sein.

Der Trailer hier:

 

(Foto oben: Das ist „Maman“! – Copyright Concorde Film)