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Actualités von der französischen Leinwand.


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Très charmant!

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L’écran actuel:

„Familie auf Rezept“

Als die aufgeregte Apothekerin Gabrielle in sein Büro stürmt, ahnt der smarte Architekt Ange noch nicht, daß sich von nun an sein Leben ändern wird. Er soll Großvater werden, obwohl er EIGENTLICH gar keine Kinder hat? Das geht tatsächlich – in der wunderbaren Komödie „Familie auf Rezept“, die eigentlich auch in Deutschland ein Kino-Hit hätte werden müssen. Aber wie so oft: Manchmal wird Qualität eben nicht erkannt. Der bei uns eher als Sänger bekannte Patrick Bruel und die sehr charmante Alice De Lencquesaing, die Sie vielleicht in „Monsieur Chocolat“ gesehen haben, spielen so herzerfrischend miteinander, dass man eigentlich immer mal wieder den Moment mit der Stop-Taste einfangen möchte. Die Irrungen und Wirrungen um neu entdeckte Beziehungen sind zwar mitunter etwas vorhersehbar, das stört aber keinesfalls. Regisseurin Anne Giafferi inszeniert mit so leichter Hand wie es für einen perfekten französischen Sommerfilm unbedingt sein muss.

KUD für KMB: Charmant gespielt, mit Witz und toller Body-Comedy – gerne mehrmals sehen…

Seit Mitte Juli auf DVD und Bluray.

 

Footage:

Copyright by Weltkino

 

 

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Und ewig lockt der Vierzigplus…

L’écran actuel – Neu auf Scheibe:

„Der Vater meiner besten Freundin“:

Es sind meistens die französischen Komödien, die den Weg ins deutsche Kino finden, und so lange sie nicht so grund-dämlich sind wie etwa „French Women“ vor einiger Zeit, ist das ja auch in Ordnung. So auch in diesem Fall: „Der Vater meiner besten Freundin“ („Un moment d’égarement“) ist die Neuauflage des gleichnamigen Filmklassikers von Claude Berri aus den 70igern. Braucht es solche Remakes? In diesem Fall ist es zumindest nicht ärgerlich, denn Regisseur Jean-Francois Richet hebt den Stoff um ein Mädchen, dass sich für die erste Liebe ausgerechnet den über 40-jährigen Kumpel ihres Vaters aussucht, mit Hilfe seiner bestens ausgewählten Darsteller in die Zeit von heute. Lola Le Lann ist als „Louna“ die verführende Lolita, die immer an den richtigen Stellen aufwühlt um den Zuschauer dran zu halten, und Vincent Cassel als Verführter, sowie Francois Cluzet als Lounas Vater können durch ihr Können sowieso nichts falsch machen. Dazu kommen noch atemberaubende Bilder von Korsika und ein stimmiger Soundtrack. Très bien.

KUD für KMB: Der richtige Film für den Sonntag-Nachmittag daheim – ab sofort auf DVD oder Blu-Ray.

Hier der Trailer:

 

(Footage: Copyright: „Weltkino“)

 

 

 


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Der neue Depardieu

Bande-Annonce:

„Saint Amour“.

Spätestens im Herst könnte unser Lieblings-Franzose Gérard Depardieu mal wieder einen Kino-Hit in Deutschland landen, denn dann kommt „Saint Amour“ auf die Leinwand. Eine gewitzte Vater-Sohn-Komödie aus den Händen des Regie-Duos Gustave Kervern und Benoît Delépine. Wunderbar an Depardieus Seite: Frankreichs Jungstar Benoît Poelvoorde („Das brandneue Testament“). Bei der diesjährigen Berlinale konnte der Streifen schon erfolgreich Premiere feiern, und ist ab 13. Oktober 2016 dann für alle zu sehen.

KUD für KMB: Da freuen wir uns drauf!

Hier der Trailer:

Footage: Copyright Concorde / Foto: Christian Schulz

 


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Wer braucht schon Ruhe? Oder?

L’écran actuel – Neu auf der Leinwand:

„Nur eine Stunde Ruhe“

Er ist zurück: Frankreichs Kino-Superstar Christian Clavier hat den „Monsieur Claude“ hinter sich gelassen, und ist jetzt Zahnarzt Michel, der auf dem Flohmarkt den Fund seines Lebens macht: Eine seltene Jazz-Platte auf Vinyl, die ihm der Händler auch noch zum Spottpreis überlässt. Jetzt heisst es eigentlich nur schnellstmöglich nach Haus, und aufgelegt, das Ding! Doch bis der High-End-Plattenspieler ENDLICH zum Einsatz kommt, soll noch viel Staub auf die Rillen kommen: Da ist der gescheiterte Sohn, die Ehefrau mit einem Geheimnis und eigentlich die ganze Welt, die plötzlich etwas von Michel will – oder ihm Musik-Genuss-störend an den Nerven zerrt. „Nur eine Stunde Ruhe“ ist eine klassische Komödie im besten Sinn, die sich aber leider nicht ganz entscheiden kann, ob Slapstick à la Louis de Funès („Oh – ah – nein – jaaaa…“) noch zeitgemäss ist.

KUD für KMB: Nette Unterhaltung mit ein paar Leer-Rillen.

Hier der Trailer:

(Footage: Copyright dcm)


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Wir verstehen die Béliers!

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L’écran actuel:
„Verstehen Sie die Béliers?“

Wenn Sie eine Kombination aus Warmherzigkeit und Spielfreude mögen, dann gehen Sie bitte in diesen Film! „Verstehen Sie die Béliers“ war bereits in Frankreich ein Kassenknüller und hat auch jeden deutschen Zuschauer verdient. Es ist die Geschichte um die junge Paula, die als einzige in ihrer Familie hören kann. So schmeisst sie den Laden – immer wenn die anderen an ihre Grenzen stoßen. Schließlich gilt es einen Hof zu führen, einen Markstand zu betreuen – und dann will Papa Rodolphe auch noch Bürgermeister werden. Die Béliers sind ein eingespieltes, wenn auch ein bisschen verrücktes Team – bis Paula ihre schöne Stimme im Schulchor entdeckt, und die Chance bekommt, am Konservatorium in Paris zu studieren. Jetzt muss sich alles ändern. Gelingt das, ohne Verletzungen und Katastrophen? Man wird sehen. Louane Emera hat für ihre Leistung als Paula den „César“ bekommen, und das ist nur eine Visitenkarte für diesen tollen Film über die Liebe, die Musik und das Flüggewerden.

KUD für KMB: Dieser Film verdient doppelt so viele Zuschauer wie dieser Monsieur Claude – mindestens.

Hier der Trailer:

(Footage: Copyright by Concorde)


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Unten ohne beim „César“.

KinoMitBaguette EXTRA:

Angeblich hatte es ja gar nichts mit dem „César“ zu tun, daß Neil Patrick Harris bei den „Oscars“ in Unterhose aufgetreten ist, ich vermute aber Mode-Schreck Jean-Paul Gaultier und Schauspielerin Marilou Berry standen da mit ihrer césarischen „Unten ohne-Parade“ schon ein wenig Pate…aber sei’s drum: Wichtig ist das, was auf der Leinwand läuft und nicht das, was an den Beinen baumelt: Mit dem renommierten französischen Filmpreis ausgezeichnet wurde „Das Salz der Erde“. Bei den amerikanischen Preis-Verteilern leer ausgegangen, kann sich Wim Wenders demnächst einen schönen „César“ ins Regal stellen. Sean Penn hat sowieso jeden Preis im Filmgeschäft verdient – darum auch große Freude über seinen „Ehren César“. Als allererste amerikanische Schauspielerin wurde Kristen Stewart ausgezeichnet, und zwar für ihre Leistung an der Seite von Juliette Binoche in „Die Wolken von Sils Maria“. Da scheint doch mehr drin zu sein als nur schmachtend im „Twilight“ zu stehen.

Hier noch ein paar Extras zum „César 2015“:

Die Portraits der Stars:

http://www.academie-cinema.org/images/videos/portraits-nommes-2015,2015,2708,2708.html

Blick auf „Das Salz der Erde“:

Blick auf „Die Wolken von Sils Maria“:


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Les jeunes!

KMB Extra:

Zum 15. Mal ist das französische Kino ist on tour: Vom 11. bis zum 23. Dezember macht das französische Jungendfestival Station in München („City Kinos“) und Starnberg („Breitwand“). Die Filme laufen OMU – eine schöne Gelegenheit im alten Jahr noch einen Blick auf ein paar schöne Streifen zu werfen, die es sonst vielleicht nicht an „Monsieur Claude“ vorbeischaffen würden. Für 2015 sind weitere Stationen des Festivals eingeplant, unter anderem in Nürnberg und Neu-Ulm.

Hier sind alle Infos:

http://www.institutfrancais.de/cinefete

KUD für KMB: Unbedingt hin!

http://www.youtube.com/watch?v=55Fl1nFmG2Q